Helfen Schnarchpflaster wirklich gegen Schnarchen?

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen in unserer Gesellschaft, das während des Schlafens auftritt. Rund jeder dritte Bürger unseres Landes schnarcht nachts und stört damit häufig den Schlaf seines Partners oder anderer Mitmenschen. In der Regel merken Schnarcher selbst gar nicht, dass sie selbst betroffen sind und wissen nicht, welche lauten Töne und Geräusche sie beim Schlafen von sich geben. Sie sind daher darauf angewiesen, von ihren Partnern oder Bettnachbarn hierauf aufmerksam gemacht zu werden.

Zwar können Schnarchprobleme bereits bei jungen Menschen verbreitet auftreten, mit dem Alter nehmen dieses jedoch stark zu. In den meisten Fällen ist das nächtliche Schnarchen im Hinblick auf die Gesundheit der Betroffenen völlig ungefährlich. Vereinzelnd kann es jedoch als Symptom auf eine bestehende Erkrankung der Atemwege oder andere gesundheitliche Beschwerden hindeuten. In besonderen Härtefällen ist in jedem Falle der Besuch bei einem Spezialisten (Hals-Nasen-Ohrenarzt) zu empfehlen. Dieser kann potenzielle Erkrankungen entweder ausschliessen oder eine entsprechende effektive Behandlung verordnen.

Lautes und extremes Schnarchen kann zu einer regelrechten Belastung für eine Partnerschaft werden. Getrennte Schlafzimmer, üble Streitereien oder gar eine Trennung können die Folge sein. Auf Dauer kann ein solcher Zustand natürlich nicht hingenommen werden und eine Lösung muss her um das Schnarchproblem zu beheben und allen Beteiligten einen angenehmen nächtlichen Schlaf zu ermöglichen. Schliesslich stellt das tägliche Schlafen einen enorm wichtigen Regenerationsprozess dar, auf den der Körper dringend angewiesen ist. Sogenannte Schlafpflaster sollen eine geeignete Lösung darstellen, um das ungeliebte Problem in den Griff zu bekommen. In diesem Beitrag möchten wir ihnen die Vor- und Nachteile dieser Pflaster genauer erläutern und ihnen die Wirkung verschiedener Schnarchpflaster näherbringen.

Ursachen des Schnarchens

Unschöne und lästige Schnarchgeräusche können verschiedene Ursachen haben. Wenn eine Erkrankung oder etwaige andere Beschwerden aus medizinischer Sicht ausgeschlossen werden können, sind Schnarchprobleme meist auf das Schlafen in der Rückenlage zurückzuführen. Diese Position befürwortet die Entstehung lauter Schnarchgeräusche durch ein Zurückfallen des Unterkiefers und des Zungengrundes. Gleiches geschieht bei einer Atmung mit offenem Mund oder dem Konsum von Alkohol vor dem zu Bett gehen. Alle genannten Optionen können eine Blockade der Atemwege auslösen, die sodann die verhassten lauten Schnarchgeräusche entstehen lässt.

Definition: Was ist ein Schnarchpflaster?

Wie der Name bereits erahnen lässt handelt es sich bei einem Schnarchpflaster um ein Pflaster, das lästige Schnarchbeschwerden künftig vermeiden soll. Es soll die natürliche Atmung unterstützen und auf diese Wiese sämtliche Blockierungen der Atemwege verhindern. Grundsätzlich unterscheidet man bei Schnarchpflaster zwischen zwei verschiedenen Varianten. Die erste Variante ist bereits allseits bekannt und wird auf der Nase angebracht. Es handelt sich daher um ein sogenanntes Nasenpflaster. Die zweite Variante des Schnarchpflasters ist noch recht neu, dennoch äußerst vielversprechend. Hierbei handelt es sich um ein Mundpflaster, dass um den Mund herum getragen werden soll. Sämtliche Schnarchpflaster sind frei verkäuflich zu erwerben. Ein Rezept ist für den Erwerb nicht von Nöten. Schnarchpflaster werden sowohl in Apotheken und Drogerien als auch im Internet angeboten und können schnell und unkompliziert erworben werden.

Nasenpflaster im Überblick

Das Nasenpflaster soll das nasale Luftholen erleichtern und verbessern. Nach dem Anbringen hebt das Pflaster die Nasenflügel an, sodass mehr Luft in die Nasenlöcher hineinströmen kann. Auf diese Weise können die Betroffenen einfacher atmen und mehr Sauerstoff zu sich nehmen. Das Nasenpflaster ist eine bewährte Methode aus dem Sport. Besonders Ausdauersportler wie Läufer oder Radfahrer verwenden Nasenpflaster gern, um ihre Atmung zu stabilisieren, gleichmäßiger werden zu lassen und aktiv zu unterstützen. Ein Nasenpflaster hilft den Sportlern schliesslich dabei, auch unter körperlich anstrengender Betätigung die benötigten Mengen an Sauerstoff über die Nase aufzunehmen. Eine bessere Atmung durch die Nase kann zudem auch Schnarchgeräusche stark vermindern, da diese grösstenteils durch eine Atmung durch den Mund verursacht werden. Bekommt der Betroffene bei der nasalen Atmung ausreichend Sauerstoff, so ist die Atmung durch den Mund nicht mehr erforderlich und das Risiko eines lauten und nervtötenden Schnarchens nimmt enorm ab. Dennoch kann ein Nasenpflaster allein nicht dafür sorgen, dass der Mund sich während der Ruhephasen nicht mehr öffnet und weiterhin Atemblockaden auslöst. Dies stellt einen Nachteil des Nasenpflasters dar. Aus diesem Grunde kann ein Nasenpflaster bei leichten Schnarchnasen durchaus wahre Wunder bewirken, bei echten Schnarch-Härtefällen hingegen wird es wohl kaum einen hörbaren Unterschied ausmachen.

Mundpflaster im Überblick

Die zweite Variante der Schnarchpflaster wird auf dem Mund des Betroffenen angebracht. Hierbei handelt es sich um ein etwas merkwürdig aussehendes, dehnbares, und selbstklebendes Pflaster, das um den Mund herum aufgeklebt wird. Das Anbringen erfolgt so, dass die Mundwinkel auf beiden Seiten abgedeckt werden um dafür Sorge zu tragen, dass der Mund während des Schlafens geschlossen bleibt und sich nicht unbewusst öffnet. Das gewollte Öffnen des Mundes in wachem Zustand ist nach wie vor problemlos möglich. Ein Schnarchpflaster für den Mund zieht eine verstärkte Nasenatmung nach sich und sorgt gleichzeitig dafür, dass sowohl Mund- als auch Gesichtsmuskulatur eine leichte Spannung halten und den Unterkiefer somit in einer neutralen Position belassen können. Ein Zurückfallen des Unterkiefers oder des Zungengrundes werden auf diese Wiese vermieden. Zudem bleibt der Mund während des Schlafens geschlossen, sodass die nervtötenden Schnarchgeräusche nicht mehr hinausdringen können. Durch die Anwendung eines Schnarchpflasters auf dem Mund können auch grosse Schnarchnasen tatsächlich aktiv von ihren Leiden befreit werden. Zu beachten ist jedoch, dass ein Schnarchpflaster auf dem Mund nach dem Aufstehen entfernt werden muss. Ein Lösen ist nur mittels gewaltsamen Abziehens möglich. Dies kann aufgrund der empfindlichen Hautstellen im Bereich des Mundes schmerzhaft sein und ist somit nachteilig zu betrachten.

Unsere Empfehlung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nasenpflaster für leichte Schnarcher durchaus nützlich und wirkungsvoll sein können. Zudem bilden sie eine solide Unterstützung in Kombination mit anderen Anti-Schnarch-Produkten wie beispielsweise Schnarchschienen. Bei äusserst ausgeprägtem Schnarchverhalten sollte hingegen lieber auf ein Mundpflaster zurückgegriffen werden, da dieses gleich mehrere Ursachen des Schnarchens aktiv bekämpfen kann.

Wir haben nachstehend die besten Produzenten von Schnarchpflaster für Sie aufgeführt, die sich laut unseren Recherchen besonders bewährt haben. Unter den Mundpflastern ist Pronox derzeit einer der führenden Hersteller. Die Pflaster verfügen über eine hervorragende Qualität, sind sanft zur Haut und können grossartige Ergebnisse im Kampf gegen Schnarchbeschwerden erzielen. Im Hinblick auf Nasenpflaster stellt Otriven als bekannter Hersteller von diversen verschiedenen Produkten rund um die Nase den Marktführer dar. Die Nasenpflaster von Otriven haben sich über mehrere Jahre hinweg bewährt, gewährleisten ein angenehmes Tragegefühl und zeigen solide Ergebnisse in vielen Tests.

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